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Dach isolieren / ausbauen

Dachböden müssen gedämmt sein
jetzt aber hurtig

 

Seit 31.12.2011 müssen bei allen Mehrfamilienhäusern auch bisher ungedämmte Geschossdecken gedämmt werden.

So schreibt es die entsprechende Energiesparverordnung (EnEV) vor.

 

Altbauten verwandeln sich erst nach Dämmung der Außenwände, obersten und untersten Geschossdecken vom energetischen Großverbraucher zum Normalverbraucher mit deutlich gesenktem Heizkostenverbrauch.
Immobilienbesitzer sind deshalb nach der Energiesparverordnung zum Dämmen verpflichtet.
Die Verpflichtung zum Dämmen der obersten Geschossdecke gilt unabhängig davon, ob der Hausbesitzer den Dachboden nutzt oder nicht.lediglich Besitzer von selbstgenutzen Ein- oder Zweifamilienhäusern sind davon ausgenommen falls sie das Eigentum vor 1. Februar 2002 angeschafft haben. Ausgenommen sind auch massive Deckenkonstruktionen, die seit 1969 errichtet wurden und bei Holzbalkendecken aller Baualtersklassen.
(Beschluss der Fachkommission Bautechnik der Bauministerkonferenz vom 27.06.2011)

 

Spätestens an dieser Stelle macht es Sinn, sich als Hausbesitzer darüber klar zu werden, ob in Zukunft der Dachboden zu Wohnzwecken ausgebaut werden soll. In diesem Fall, entscheiden Sie sich besser für die Dämmung des bisher ungedämmten Daches anstatt der Geschossdecke. Die EnEV lässt das ausdrücklich zu.

 

Falls der Dachboden nicht ausgebaut werden soll, ist die Dämmung der obersten Geschossdecke die kostengünstiger Maßnahme. Wenn der Dachraum als Stauraum genutzt werden soll empfiehlt sich, die Dämmung mit einem druckstabilen Material ausführen zu lassen.
Moderne Dämmstoffe erreichen leicht den von der EnEV geforderten Grenzwert für den Mindestwärmeschutz (Wärmedurchgangskoeffizient der Geschossdecken von max. 0,24 Watt). Die Wärmeleitgruppe (WLG) gibt die Leistung des Dämmstoffes an..
um die Anforderungen der EnEV zu erfüllen reicht ein 14 cm dickes, vollflächig verlegtes Dämmstoffpaket (WLG 35) in der Regel aus. Je kleiner der Wert, desto besser die Dämmwirkung.

 

Altbaudächer sind oft verbesserungsbedürftig

Rasch schmelzender Schnee auf Dächern deutet oft auf Wärmeverlust hin. Wenn der Schnee länger liegen bleibt, lohnt es sich trotzdem genau hinzusehen. Oft liegt es dann an einem ungeheizten Dachraum und nicht an einer guten Dämmung.

 

Hohe Wärmeverluste und damit hohe Heizkosten entstehen, wenn:

  1. die Dämmung bei Alt- und Neubauten zu dünn oder nicht sorgfältig ausgeführt ist
  2. die Dachverkleidung undicht ist. Fugen und Risse verursachen kalte Zugluft und Feuchtigkeitsschäden im Dach. Auswirkungen unzureichender Dachdämmung erkennen Sie an im Sommer überhitzte  und im Winter unbehaglich kalten Dachwohnungen.
    Bei älteren Gebäuden kennzeichnen mit Schlacke gefüllte Holzbalkendecken, Leichtbauplatten oder Bimssteine in Dachschrägen den unzureichenden Wärmeschutz.
  3. Dachgauben mit 10-12 cm dünnen Wänden zwar gegen Regen, aber kaum gegen Wärmeverluste geschützt sind.

 

Lösung durch Dachdämmung

Es macht Sinn bei Dachneueindeckung, gleich über die Dachdämmung nachzudenken. Zu diesem Zeitpunkt fallen nur geringe Zusatzkosten an. Achtung - eine Garantie für guten Wärmeschutz bietet nur eine fachgerechte Dämmung ohne Fehlstellen und auch Abseiten, Spitzböden, Gauben, Dachbodenfenster und Innenwände zu kalten Dachböden oder Treppenhäusern gehören mit zur dämmenden Fläche.

 

Soll der Dachraum nicht ausgebaut werden, wird am einfachsten und günstigsten die Bodenfläche gedämmt. Mit wenig Materialaufwand wird der kalte Dachboden von beheizten Räumen getrennt.Soll der Dachraum begehbar sein, so kann dies durch einzelne Bohlenstege oder Spanplatten (z.B. V 100 E 1) erreicht werden.
Verbundplatten aus Spanplatte oder Mineralfaser oder Hartschaum gibt es bis zu 14 cm Dämmstärke.
Zu empfehlende sind dickere Dämmschichten, es sollte zweilagig gearbeitet werden.

  1. Für nachträglichen Dachausbau wird oft zwischen den Sparren gedämmt..
    Allerdings bilden die Sparren Wärmebrücken (15-20% der Dachfläche), die den Wärmeschutz um bis zu 30 % verschlechtern.
    Ist die Dachhaut regensicher, werden Dämmplatten, Matten oder Keile zwischen die Sparren geklemmt und raumseitig mit einer Dampfsperre versehen. Das Dämmmaterial muß überall dicht abschließen. Eine innenseitige Aufdoppelung des Sparrens mit Bohlen oder Latten hilft, wenn bedingt durch zu geringe Sparrenhöhe die Dämmschichtdicke zu gering ist. Bei rechteckigen Sparrenquerschnitten und gleichmäßigen Sparrenabständen können Hartschaumplatten eingesetzt werden. Anpassungsfähige Faserstoffe sind universal einsetzbar.
  2. Anforderungen der Energiesparverordnung(EnEV)
    Die neue EnEV fordert, dass immer, wenn Dämmschichten eingebaut werden, die Dachdeckung erneuert wird.oder Innenverkleidungen eingebaut werden. Diese Anforderungen ist bereits mit nur 8-12 cm Dämmung erfüllt.
    Gefordert wird, dass nicht begehbare, aber zugängliche oberste Geschossdecken beheizter Räume bis zum 31. Dezember 2002 so zu dämmen sind, dass ein Kw-Wert von 0.3 W/m2K erreicht wird (künftig U-wert).
  3. Dämmstoffstärken
    Ein Dach hat mehr als 40 Jahre Lebensdauer.
    Da die Eindeckung die Dachdämmung schützt gilt dies auch für die Dachdämmung.
    Es macht also Sinn, sich nicht an den aktuellen Brennstoffpreisen zu orientieren.
    Für deutlich dickere als die heute üblichen Dämmstärken (12-16 cm) sprechen:
    • lange Nutzung der Dachdämmung
    • Dammstoff beträgt nur 17-25% der Gesamtkosten einer Dachneueindeckung
    • die geringen Kosten einzelner Dämmmaßnahmen (wie Dachboden oder Spitzbodendämmung) . Der Preis liegt deutlich unter einer Heizkesselerneuerung.
  4. Unsere Empfehlung für bestehende Wohngebäude
    Dämmungen zwischen den Sparren sollten über 14 cm (bei Wärmeleitfähigkeitsgruppe 035) ausgeführt werden. Wo möglich sollte damit eine Dämmung unter den Sparren kombiniert werden, um die Wärmebrückenwirkung zu reduzieren. Bei Dachneueindeckungen kann die Dämmung zwischen den Sparren auch durch Sparren-Aufdoppelung nach oben erweitert oder mit einer Dämmung auf den Sparren kombiniert werden. Sinnvoll sind heute schon zwischen 16 bis 20 cm gesamte Dämmstärke. Spitzboden und Abseiten können, da hier genügend Raum zur Verfügung steht, mit geringen Kosten durchaus dicker gedämmt werden.

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